Der Automobil-Weltverband FIA hat den globalen Kalender für seine wichtigsten Weltmeisterschaften im Jahr 2026 bestätigt und damit die Rolle des Nahen Ostens als wichtige Destination für den internationalen Motorsport gestärkt. Die Ankündigungen erfolgten während der Sitzung des FIA-Motorsport-Weltrats in Macau unter Vorsitz von FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem.

Der Formel-1- Grand-Prix von Abu Dhabi mit Etihad Airways bleibt der letzte Saisonlauf und findet vom 4. bis 6. Dezember 2026 auf dem Yas Marina Circuit statt. Bei diesem Event wird die nächste Generation von F1- Boliden debütieren, die mit vollständig nachhaltigem Kraftstoff betrieben werden. Die Initiative ist Teil einer breiteren Initiative innerhalb des Sports hin zu Umweltverantwortung und langfristiger Innovation.
Der Formel-1-Kalender 2026 umfasst zudem drei weitere Rennen im Nahen Osten. Bahrain richtet seinen Grand Prix vom 10. bis 12. April aus, gefolgt von Saudi-Arabien vom 17. bis 19. April und Katar vom 27. bis 29. November. Diese Veranstaltungen spiegeln die anhaltende Bedeutung der Region im globalen Motorsport wider.
Die Formel E kehrt mit einem Rennwochenende am 13. und 14. Februar in Dschidda nach Saudi-Arabien zurück. Die Formel-2-Meisterschaft umfasst vier Rennen im Nahen Osten, parallel zu den Formel-1-Wochenenden in Bahrain, Saudi-Arabien, Katar und Abu Dhabi. Bahrain ist zudem Gastgeber eines der zehn Rennen der Formel-3-Meisterschaft.
Im Rallyesport wird Saudi-Arabien die FIA-Rallye-Weltmeisterschaft erneut mit der Rallye Dakar eröffnen, die vom 3. bis 17. Januar 2026 stattfindet. Die Rallye du Maroc findet vom 28. September bis 3. Oktober statt, und die Abu Dhabi Desert Challenge ist für den 22. bis 27. November geplant, wodurch die Rolle der Region bei Langstrecken-Rallye-Veranstaltungen weiter gefestigt wird.
Die FIA bestätigte außerdem regulatorische Fortschritte beim WRC27-Regelwerk, das bis 2037 für die Fahrzeuge der Rallye-Weltmeisterschaft gelten wird. Der endgültige Rahmen führt ein flexibles Designvolumen für Karosserien ein, das es den Herstellern ermöglicht, verschiedene Fahrzeugstile anzupassen, ohne die Wettbewerbsleistung zu beeinträchtigen.
Diese Entwicklungen spiegeln eine fokussierte Strategie der FIA wider, Nachhaltigkeit, technologische Weiterentwicklung und regionale Expansion in ihren wichtigsten Meisterschaften zu fördern. Der Kalender 2026 unterstreicht sowohl Innovationen im Motorsport als auch den wachsenden Einfluss der Austragungsorte im Nahen Osten auf der Weltbühne. – Von MENA Newswire News Desk.
