In ganz Japan wurden Brotlaibe aus den Regalen genommen, nachdem dort mutmaßlich die Überreste eines kleinen Tiers entdeckt wurden, bei dem es sich vermutlich um eine Ratte handelte. Die Produktion des Brots wurde in einer Fabrik in Tokio sofort eingestellt, und Pasco Shikishima Corp. rief 104.000 Packungen des betroffenen Produkts zurück. Als Reaktion auf den Vorfall entschuldigte sich das Unternehmen offiziell und versprach, den betroffenen Verbrauchern eine Entschädigung zu zahlen.

In einer diese Woche veröffentlichten Erklärung gab Pasco Shikishima Corp. an: „Wir werden unser Möglichstes tun, um unsere Qualitätskontrollen zu verstärken, damit so etwas nie wieder passiert. Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.“ Berichten japanischer Medien zufolge haben mindestens zwei Personen, die das Brot in der Präfektur Gunma nordwestlich von Tokio gekauft hatten, bei dem Unternehmen Beschwerde eingelegt, nachdem sie das Nagetier in ihrem Brot entdeckt hatten. Das betroffene Brot wurde laut Pasco Shikishima Corp. in verschiedene Regionen geliefert, darunter Ibaraki, Niigata, Kanagawa, Fukushima, Aomori und Tokio.
Die Pasco Shikishima Corp. mit Sitz in Nagoya, Zentraljapan, ist auch an der Herstellung von Brötchen, Bagels und Muffins beteiligt. Obwohl Japan für seine strengen Lebensmittelsicherheitsstandards bekannt ist, haben jüngste Vorfälle Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit des Landes geweckt. Anfang dieses Monats erkrankten etwa 1.000 Schulkinder aufgrund verunreinigter Milch, und zwei Personen berichteten von einer Erkrankung, nachdem sie in einem Restaurant Steak gegessen hatten. Darüber hinaus führte im März ein großflächiger Ausbruch von Lebensmittelvergiftungen im Zusammenhang mit einem Nahrungsergänzungsmittel zum Tod von fünf Menschen.
